5 Power Tipps, wie Du Deinen Stoffwechsel ankurbeln kannst

5 Power Tipps, wie Du Deinen  Stoffwechsel ankurbeln kannst

Ein perfekt funktionierender Stoffwechsel versorgt jede Körperzelle mit allem, was Du braucht, schafft Gifte und Schlacken in Windeseile aus Deinem Körper hinaus, baut langsam aber sicher überflüssige Pfunde ab und hinterlässt ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit. Dein Stoffwechsel kann aber nur dann perfekt funktionieren, wenn Du ihm das Material dazu liefern und die nötigen Voraussetzungen dafür schaffst. Ich biete Dir fünf meiner Power Tipps, wie Du Deinen Stoffwechsel ankurbeln kannst und wie Du Deinen lahmen Stoffwechsel in einen Power-Stoffwechsel verwandelst.

Was ist das überhaupt der Stoffwechsel?

Das, was wir essen, muss zerkleinert, verarbeitet und in Nützliches und Unbrauchbares sortiert werden. Das Nützliche muss verteilt und zu den einzelnen Zellen im ganzen Körper transportiert werden, während das Unbrauchbare schnellstmöglich ausgeschieden werden muss. Diese Vorgänge nennt man kurz und schmerzlos Stoffwechsel oder Metabolismus. Dank des Stoffwechsels werden wir mit Energie (Wärme) versorgt und können darüber hinaus Körpersubstanz aufbauen (wachsen, zunehmen oder uns regenerieren) sowie unsere Körperfunktionen am Laufen halten.

Hast Du einen zu schnell oder zu langsam Stoffwechsel?

Ich kenne Menschen die haben einen sehr zügigen und daher wenig effektiven Stoffwechsel, weshalb sie Probleme haben, je ein Gramm Fett auf die Rippen zu kriegen. Andere Menschen aus meinem Bekanntenkreis wiederum leiden unter einem äußerst schwerfälligen Stoffwechsel, was zu einer schnellen Gewichtszunahme führt und was vor allem jegliches Bemühen um eine Gewichtsabnahme zu einem fast sinnlosen Unterfangen werden lässt. Die einen wünschen sich, ihr Stoffwechsel möge sorgfältiger arbeiten, die anderen wären erfreut, er ließe sich ein wenig beschleunigen.

Wie Du Deinen  Stoffwechsel ankurbelst – Meine 5 Favoriten für einen Power-Stoffwechsel

Es gibt viele Methoden, wie Du Deinen Stoffwechsel ankurbelst und wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen kannst, ihn also – je nach Ausgangslage – zu verbessern oder zu erhöhen. Die folgenden 5 Hinweise umfassen wenige, aber wichtige Veränderungen in Deiner Ernährungsweise und in Deinem Lebensstil. Sie sind jedoch äußerst einfach umzusetzen und problemlos in den Alltag zu integrieren. Die Auswirkungen auf Deinen Stoffwechsel sind mit unter überwältigend.

Power-Tipp Nr. 1: Wasser ankurbelt Deinen Stoffwechsel an

Dein Lieblingsgetränk sollte reines Quellwasser sein (oder gefiltertes Wasser). Nur mit Hilfe von reinem Wasser kann jede Ihrer Zellen ihre Aufgaben zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erfüllen. Nur mit Hilfe von reinem Wasser kann Dein Körper tagtäglich all die Umweltgifte, Stoffwechselgifte, Wohngifte und viele andere Schadstoffe aus unserer Umwelt auch wieder ausscheiden. Da gerade die Verschlackung mit all den genannten schädlichen Substanzen eine der Hauptursachen vieler Fehlfunktionen in unserem Organismus darstellt und zu vielen Krankheiten führen kann, ist die Anregung des Stoffwechsels zur Vermeidung von Gift- und Schlackeneinlagerungen einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu intensiver Gesundheit. Unsere tägliche Wassermenge hängt von Deinem Ernährungs- und Lebensstil ab. Je mehr ungünstige Nahrungsmittel und Getränke Du zu Dir nimmst, um so mehr muss Dein Organismus auch wieder entgiften und umso mehr reines Wasser sollten Sie trinken. Wenn Du künftig nur noch Wasser trinken und keine zweifelhaften Getränke mehr wie Softdrinks, Kaffee, Säfte, Schwarztee, Alkohol, etc., wenn Du außerdem viele wasserhaltigen Salate und Smoothies zu Dir nimmst, dann dürften zwei Liter reines Wasser pro Tag bereits Wunder bewirken.

Bei unserer heute üblichen Ernährung mit Fleisch, Wurst, Süßigkeiten, stark gewürzten Fertiggerichten, Teig- und Backwaren aus Auszugsmehlen jedoch, empfiehlt es sich, deutlich mehr zu trinken (mindestens die doppelte Menge), um den Stoffwechsel auch wirklich anregen zu können. Nach oben hin sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Stelle Dir am besten schon am Morgen Deine  vier, fünf oder wie viele Flaschen auch immer bereit, damit Du zu jeder Tageszeit einen Überblick darüber hast, wie viel Wasser Du bis zum Abend noch trinken solltest.

Power-Tipp Nr. 2: Wie Du Deinen Stoffwechsel mit kalorienreduzierter Kost ankurbelst

Dein Stoffwechsel lässt sich viel leichter und nachhaltiger ankurbeln, wenn Du öfter kleinere Portionen und seltener üppige Hauptmahlzeiten verzehrst. Werden nämlich zu viele Kalorien auf einmal konsumiert, neigt der Körper dazu, sie als Fett einzulagern. Wenn Du aber zu wenige Kalorien isst, schaltet Dein Körper in den Hunger-Modus und lagert sogar Kohlenhydrate als Fett ein. Daher ist es wichtig, ein gutes Gleichgewicht zu finden.

Das gelingt am besten mit einer sorgfältigen Auswahl der Lebensmittel. Deine vielen kleinen Mahlzeiten und Snacks sollten natürlich nicht aus Fertigsuppen, Süßigkeiten, gesalzenen Erdnüssen, Sandwiches etc. bestehen, sondern aus frischen und vitalstoffreichen Lebensmitteln, wie z. B. Salaten, ungesüßten Fruchtriegeln, Früchten, Gemüse, Quinoa, Hirse, (pflanzliche) Nussmilch, Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mohn, Sesam, etc.) und ungerösteteten, ungesalzenen Nüssen.

Diese in der Hauptsache basischen Lebensmittel liefern Deinem Körper darüber hinaus eine unwahrscheinlich große Menge an Stoffwechsel anregenden Vital- und Mineralstoffen.

Power-Tipp Nr. 3: Ohne sportliche Aktivität kein aktiver Stoffwechsel

Besonders einfach kannst Du Deinen Stoffwechsel ankurbeln, wenn Du den Dreh raus hast, wie  Du weniger Kalorien aufnimmst, als Du für den sofortigen Gebrauch benötigst. Der Körper wird – wenn er ständig Kalorien verbrennen muss – die vorhandene Nahrung besser nutzen. Daher sei jeden Tag aktiv! Ich weiß, dass ist natürlich ein ziemlich blöder Tipp, wenn man erstens keine Zeit für größere sportliche Aktivitäten hat und wenn man zweitens einfach keinen Bock auf Sport hat. Natürlich weiß man, dass es – um den Stoffwechsel anzuregen – ganz toll wäre, rasch mal 10 Kilometer durch den Park zu düsen. Die aller beste Methode die ich kenne, auch bei  Menschen mit absoluter Sport-Antipathie ist ein Ganzkörpertraining in einem geführten Trainingszirkel. Hier hat man  mit geringstem Zeitaufwand 2 mal die Woche mit gerade mal 45 Minuten eine gigantisch positive Auswirkung auf den  Stoffwechsel. Dabei bist Du bei uns Bestens aufgehoben und gut beraten.

Power-Tipp Nr. 4: Mit löslichen Ballaststoffen zu einem aktiven Stoffwechsel

Mit einer gezielten Auswahl Deiner Lebensmittel kannst Du Deinen  Stoffwechsel ganz besonders intensiv anregen. Wähle Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte. Ein Lebensmittel hat eine umso höhere Nährstoffdichte, je höher ihr Nährstoffgehalt und je niedriger dabei im Verhältnis ihr Kaloriengehalt ist. Mit solchen Lebensmitteln ist Dein Körper bei wenigen Kalorien dennoch bestens versorgt und länger, aber gleichzeitig weniger angestrengt beschäftigt als mit Lebensmitteln, die eine geringe Nährstoffdichte bei hohem Kaloriengehalt aufweisen. Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte sind jene, die ich unter Tipp 2 empfohlen habe. Lebensmittel mit geringer Nährstoffdichte sind zucker- und fetthaltige Lebensmittel oder beispielsweise auch Alkohol. Lebensmittel, die außerdem einen hohen Anteil löslicher Ballaststoffe aufweisen wirken besonders Stoffwechsel anregend. Ballaststoffreiche Lebensmittel liefern bei gleichem Volumen deutlich weniger Kalorien. Sie werden meistens ausgiebiger gekaut, daher bedächtiger gegessen, sie füllen den Magen, werden langsamer verdaut, erhöhen den Blutzuckerspiegel schön gemächlich, sorgen für länger anhaltende Sättigung und regen auf diese Weise höchst effektvoll den Stoffwechsel an.

Während unlösliche Ballaststoffe (z. B. Zellulose aus Vollkorn) kein Wasser aufnehmen können, binden lösliche Ballaststoffe große Mengen Wasser und quellen daher im Magen-Darm-Trakt auf. Sie sorgen für eine reibungslose Verdauung und reinigen dabei gleichzeitig den Darm. Lösliche Ballaststoffe wie z. B. in Flohsamen sind zur Stoffwechselanregung äußerst empfehlenswert. Ich nehme beispielsweise morgens nüchtern zwei Meßlöffel Daly Plus ein Mineral-Nährstoffkonzentrat aus Obst und Gemüse mit Flohsamen und Flohsamenschalen und trinke dazu zwei große Gläser Wasser. Abends –   zum (leichten) Abendessen – mache ich dasselbe noch einmal. Fügt man dem Mineral-Nährstoffkonzentrat  noch einen Löffel Mineralerde (z. B. Bentonit) hinzu, erhöht man die Reinigungskraft des Flohsamens und spürt nach wenigen Tagen, wie die Lust auf ungesunde Snacks langsam nachlässt. Die Abwesenheit dieser Snacks, die gewöhnlich viel Zucker, Salz oder synthetische Lebensmittelzusatzstoffe enthalten, wird Ihren Stoffwechsel zusätzlich erleichtern und ganz automatisch zu mehr Power anregen.

Power -Tipp Nr. 5: Wie Du Deinen Stoffwechsel mit biologischem Kokosöl anregen kannst

Biologisches Kokosöl enthält eine ganz besondere Fettart, die sog. mittelkettigen Triglyceride (MCT für engl. medium-chain triglycerides). Diese Fette werden vom Körper praktischerweise nicht als Fett eingelagert. Sie senken gar den Cholesterinspiegel, fördern die Aufnahme von Calcium und Magnesium, liefern dem Körper hochwertige Energie und regen so ganz entscheidend Ihren Stoffwechsel an. MCT werden außerdem lange vor den Proteinen verbrannt, was bisher nur den Kohlenhydraten vorbehalten war. MCT sind in der Natur nur in sehr wenigen Ölen enthalten. Kokosöl kann wunderbar zum Braten und Kochen verwendet werden, da es auch bei Hitze stabil bleibt und keine gesundheitsbedenklichen Schadstoffe entwickelt. Wähle aber grundsätzlich – und nicht nur, um Deinem Stoffwechsel anzuregen – unbedingt hochwertiges biologisches und kalt gepresstes Kokosöl. Stark erhitzte und industriell behandelte Öle würden Deinen Organismus belasten und wären folglich nicht dazu in der Lage, Deinen Stoffwechsel anzuregen.

Wenn Du diese 5 Power Tipps in Deinem Alltag integrierst, wirst  Du bereits nach wenigen Tagen die ersten höchst erfreulichen Auswirkungen Deiner erfolgreichen Stoffwechselaktivierung verspüren. Deine Fugur wird es Dir danken.

Hast Du noch Fragen? Möchtest Du diesen Beitrag kommentieren oder Deine Erfahrungen mitteilen? Ich und die anderen Leser freuen sich über Deinen Kommentar!

 

8 Faktoren, die verhindern dass Du abnimmst

8 Gründe, die verhindern dass Du abnimmst

Die Zahl der übergewichtigen Menschen wächst bei uns stetig an. Viele Betroffene sind verzweifelt, da sie es trotz guten Willens, Motivation und Ausdauer einfach nicht schaffen, ihr Gewicht zu reduzieren. Mit unzähligen Diäten haben sie bereits erfolglos experimentiert und diese nicht selten mit ein paar Pfündchen mehr auf den Rippen und völlig entmutigt abgebrochen. All jenen Betroffenen möchte ich mit diesem Beitrag vielleicht eine Antwort auf die Frage nach dem „Warum“ geben, denn es gibt einige Faktoren, die den Stoffwechsel sehr negativ beeinflussen. Werden diese nicht berücksichtigt, kann das Abnehmen zur Tortur werden.

1. Schilddrüsenprobleme verhindern das Abnehmen

Die Schilddrüse ist verantwortlich für die Produktion der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Diese lebenswichtigen Hormone regulieren die Aktivität des Stoffwechsels. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion läuft der Körper auf Sparflamme und hat daher auch einen entsprechend niedrigen Energiebedarf. Das bedeutet, dass der Betroffene oft trotz geringer Kalorienaufnahme nicht abnimmt oder sogar noch weiter zunimmt. Das sind dann jene übergewichtigen Menschen, die immer wieder versichern: Ich esse wirklich so gut wie gar nichts und nehme einfach nicht ab.

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion

Wenn Du unter folgenden Symptomen leidest, könnte eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen:

  • Müdigkeit und Antriebsschwäche
  • niedriger Blutdruck und Verlangsamung des Herzschlags
  • Verstopfung
  • schlechter Schlaf
  • trockene Haut, Haare, Nägel
  • schmerzhafte Regelblutung
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • unerklärbare Gewichtszunahme

2. Hormonstörungen stören den Fettabbau

Neben den Schilddrüsenproblemen können auch andere hormonelle Störungen eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Übergewicht spielen und den Betroffenen die angestrebte Gewichtsreduzierung enorm erschweren. Nur ein ausgeglichener Hormonspiegel sorgt – neben seinen vielen anderen gesundheitlich relevanten Wirkungen – auch für die optimale Verteilung der Fettreserven.

Eine Fehlverteilung der Fette zeigt sich häufig in Form einer übermäßigen Ansammlung von Fettzellen am Gesäß oder am Bauch. Verantwortlich dafür kann ein Überschuss oder ein Mangel an den Geschlechtshormonen Östrogen, Progesteron oder Testosteron sein.

  • Das Testosteron ermöglicht unter anderem auch die Freisetzung der Körperfette (insbesondere im Bauchbereich), damit sie abgebaut werden können. Ist der Testosteronspiegel zu niedrig, wird der Fettabbau automatisch deutlich reduziert. Um den Testosteronspiegel anzuheben empfehle ich Dir mit dem Training der Muskulatur zu beginnen. Nur so wird die Produktion des wichtigen Hormons wieder angekurbelt.
  • Progesteron regt den Stoffwechsel an, unterstützt die Fettverbrennung und hält den Insulinspiegel auf einem gesunden Niveau. Ein Progesteronmangel geht daher meist mit einer Überproduktion von Insulin einher, wodurch eine Hyperinsulinämie (pathologisch erhöhter Insulinspiegel) entstehen kann. Diese Entwicklung trägt schließlich ebenso zum Übergewicht bei wie die durch den Mangel verursachte Stoffwechselveränderung und die reduzierte Fettverbrennung.
  • Eine Östrogendominanz veranlasst den Körper zum vermehrten Aufbau von Fettzellen und bewirkt eine erhöhte Wassereinlagerung. Zudem beeinträchtigt eine Östrogendominanz die Produktion der Schilddrüsenhormone. All diese Faktoren erschweren das Abnehmen. Übergewicht ist also nicht zwangsläufig auf einen zu starken Appetit, sondern oft auch auf ein Hormonungleichgewicht durch eine unausgewogene und ungesunde Ernährung zurückzuführen.Ein ausgeglichener Hormonspiegel ist daher von großer Bedeutung, wenn das Abnehmen endlich funktionieren soll. Die Feststellung eines Hormondefizits kann ein Arzt vornehmen. Doch gibt es auch im Internet die Möglichkeit eines Hormon-Speicheltests.

 

3. Lebensmittelallergien und -Unverträglichkeiten erschweren oder verhindern das Abnehmen

Viele Menschen leiden unter Lebensmittelunverträglichkeiten oder -Allergien, von denen sie zunächst gar nichts wissen. Diese können über einen langen Zeitraum Entzündungsprozesse im Körper auslösen, bei denen große Mengen eines Proteins namens TNF-Alpha freigesetzt werden. Diese körpereigene Substanz kann Entzündungsprozesse auslösen. Bei andauernden Entzündungsprozessen, die aufgrund der Überreaktion des Körpers auf bestimmte Lebensmittel stattfinden, wird dieses Protein im Übermaß ausgeschüttet. Dies wiederum kann zu einer allgemeinen Verwertungsstörung von Glucose führen und den Diabetes Typ-2 oder dessen Vorstufen auslösen. In dessen Folge kann das Abnehmen nun zu einer nahezu unüberwindbaren Hürde werden. In leichteren Fällen kann eine versteckte Lebensmittelallergie auch zur Reizung der Magenschleimhaut führen und so immer wiederkehrende Heißhungerattacken auslösen, die einer Gewichtsabnahme ebenfalls sehr im Wege stehen. Wenn Du Dein  Allergen oder das Lebensmittel, auf das Dein Immunsystem derart unangemessen reagiert, bereits kennst, musst Du es natürlich zunächst strikt meiden. Die starke Reaktion auf ein normalerweise vollkommen harmloses Lebensmittel zeigt, dass Dein Immunsystem aus welchen Gründen auch immer derzeit irritiert ist. Daher ist es sehr wichtig, dieses bedeutsame Abwehrsystem generell so weit wie möglich zu entlasten.

Da für eine Überlastung häufig auch Gifte (Zahngifte, Spritzmittelrückstände in Nahrung, Medikamente etc.) sowie andere Schadstoffe verantwortlich sind, solltest Du Deinen Körper und ganz explizit Deinen Darm, denn hier ist der überwiegende Teil des Immunsystems ansässig, intensiv reinigen, entsäuern und entgiften. Hierzu eignet sich eine Darmreinigung, bei der die gelösten Gifte sofort gebunden und schnell ausgeschieden werden. Gleichzeitig sollten hochwertige Probiotika zugeführt werden, die in der Lage sind, die Darmflora stabil aufzubauen. Diese Maßnahme trägt erheblich zur Entlastung des Immunsystems bei und kann so nicht „nur“ zum Verschwinden allergischer Reaktionen beitragen, sondern auch das Abnehmen deutlich erleichtern.

4. Falsche Darmflora verhindert das Abnehmen

Längst weiß man, dass Übergewichtige eine anders zusammengesetzte Darmflora aufweisen als Normalgewichtige. Offenbar verhindert die Darmflora der Übergewichtigen, dass sich diese in Normalgewichtige verwandeln können. Nimmt man nun jedoch als Übergewichtiger spezielle probiotische Bakterienstämme ein, die Teil der Normalgewichtigen-Darmflora sind, wird das Abnehmen plötzlich viel einfacher. In einer entsprechenden Studie zeigte sich dann auch, dass Frauen, die nicht nur Diät hielten, sondern auch ein Probiotikum einnahmen, doppelt so viel an Gewicht verloren als jene, die nur Diät hielten.

5. Kein Erfolg beim Abnehmen durch Mangel an Ballaststoffen

Oftmals liegt die Ursache für Übergewicht aber auch einfach nur an einem Mangel an Ballaststoffen. Ballaststoffe aktivieren die Darmperistaltik und wirken so einer Verstopfung entgegen, denn ein träger Darm lässt das Gewicht schnell ansteigen. Ein ausreichender Ballaststoffanteil in der Nahrung sorgt zudem für eine langsamere Kohlenhydratverwertung, so dass keine großen Glucosemengen auf einmal ins Blut gelangen. Die überschüssige Glucose würde ansonsten in Fett umgewandelt und in den Fettdepots gespeichert, was dem Abnehmen sicher nicht zuträglich wäre. Schließlich blockieren Ballaststoffe auch noch bestimmte fettverdauende Enzyme (Lipasen), so dass weniger Fett aus der Nahrung aufgenommen wird. Ballaststoffe sind vor allem in Gemüse, Früchten, Beeren, Saaten (Leinsamen, Sesam), Nüssen und Kernen (Sonnenblumen-, Kürbiskernen) sowie in Hülsenfrüchten und im Vollkorngetreide zu finden.

Da die pflanzlichen Fasern in Verbindung mit Flüssigkeit aufquellen haben sie einen nachhaltigen Sättigungseffekt. Um die Aufnahme von Ballaststoffen zu erhöhen ist eine zusätzliche Einnahme feinst vermahlener Flohsamenschalen oder Leinsamen sehr zu empfehlen. Sie werden einfach in Wasser verrührt und getrunken.

 6. Medikamente können Gewichtszunahme hervorrufen

Die Einnahme bestimmter Medikamente kann für Menschen, die gerne abnehmen würden, ein Problem darstellen. Eine Studie der Harvard University bestätigte, dass viele frei verkäuflichen Arzneimittel, aber auch verschreibungspflichtige Medikamente eine Gewichtszunahme definitiv begünstigen und somit das Abnehmen sehr erschweren. Hierzu zählen blutzucker- und cholesterinsenkende Medikamente, Betablocker gegen Bluthochdruck, kortisonhaltige Medikamente, die Pille, Migränemittel, Antidepressiva und Neuroleptika. Diese Medikamente können den Energiestoffwechsel reduzieren und so die Fettverbrennung hemmen, den Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht bringen, den Appetit anregen oder zu Wassereinlagerungen führen. Sämtliche dieser Faktoren erschweren das Abnehmen außerordentlich. Daher ist es für jeden Patienten der seine Gewichtszunahme in Verbindung mit seinem Medikament sieht ratsam, mit seinem Arzt Rücksprache zu halten. Dieser kann in vielen Fällen Alternativen anbieten und Sie sicher gleichzeitig zu einer gesunden Ernährungsweise sowie adäquater Bewegung motivieren. In dieser Kombination sollte das Abnehmen dann ein leichtes Unterfangen sein 🙂

7. Künstliche Süßstoffe erzeugen Heißhungerattacken und machen Dick

Menschen, die versuchen Ihr Gewicht zu reduzieren, greifen immer häufiger zu sogenannten Light Produkten, bei denen der Zuckeranteil durch Süssstoffe ausgetauscht wurde. Synthetisch hergestellte Süssstoffe wie Aspartam, Saccharin und Sucralose bewirken jedoch häufig das Gegenteil dessen, für das sie werben. Und so gibt es immer wieder Untersuchungen, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum Süßstoffhaltiger Nahrungsmittel und einer Gewichtszunahme nachweisen können. Allerdings ist man sich nicht sicher, wie die Erklärung hierfür lauten könnte. Lange Zeit glaubte man, dass der Körper generell auf den Geschmack „süß“ mit einer Insulinausschüttung reagiere, woraufhin der Blutzuckerspiegel stark absinke (da ja kein Zucker verzehrt wurde) und der Körper daraufhin mit Heißhunger Nachschub fordere. Die letztendlich verzehrte Kalorienmenge steige dadurch, der erhöhte Insulinspiegel fördere die Einlagerung von Fetten in die Fettzellen, hemme außerdem deren Verbrennung und als Folge von all diesen figurfeindlichen Aktionen im Körper nehme man zu.Heute hingegen weiß man, dass Süßstoffe kaum zu einer Erhöhung des Insulinspiegels führen. Dennoch fällt auf, dass vielleicht nicht alle, aber doch etliche Übergewichtige – obwohl sie konsequent Zucker meiden und stattdessen brav Süßstoff verwenden – es nicht schaffen, Gewicht abzunehmen.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2008 zeigte sogar, dass Süßstoffverzehr im Vergleich zu Zuckerkonsum zu einer höheren Nahrungsaufnahme, zu einer stärkeren Gewichtszunahme und einem steigenden Körperfettanteil führte (zumindest bei Ratten). Die beteiligten Forscher vermuten, dass Süßstoffe den Stoffwechsel dauerhaft irritieren könnten. Erfahrungsgemäß bringt der Körper süße Speisen mit einer gewissen Kalorienmenge in Verbindung. Wird also etwas Süßes gegessen, dann erhöht sich die Kerntemperatur des Körpers, die Verdauungsorgane legen los und der Stoffwechsel wird aktiv. Bleiben die Kalorien nach Eintreffen des süßen Geschmacks jedoch aus, dann – so die Wissenschaftler – bleiben auch all diese Aktionen des Körpers irgendwann aus. Die Kerntemperatur steige nicht mehr, die Verdauung funktioniere nicht mehr richtig, Nährstoffe würden schlechter verwertet und der Körper verlange schließlich immer mehr Nahrung, bis die Gewichtskontrolle einfach nicht mehr möglich ist.

Lese auch: So stoppe ich meinen Heisshunger

Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, oder Du noch Fragen hast, so hinterlasse einen Kommentar.

Ich werde umgehend darauf antworten.