Faszien und Wasser

Faszien und Wasser

Unsere Faszien bestehen zu 70 bis 80 Prozent aus Wasser und speichern rund ein Viertel des gesamten Körperwassers. Aus diesem Grund hat auch die Qualität des Wassers, das wir zu uns nehmen, einen entscheidenden Einfluss auf die Versorgung der Faszien –je besser das Wasser, desto besser wird das Bindegewebe versorgt. Ein Mineralwasser mit einem höheren Mineralstoffgehalt ist Wasser mit einem niedrigen Mineralstoffgehalt immer vorzuziehen. Mineralien haben vor allem die Aufgabe, Wasser im Körper zu binden und die Funktion der Muskulatur sowie der aktiven und passiven Strukturen wie z. B. der Faszien, Sehnen, Knochen, Knorpel, Gelenke, Bandscheiben und Bänder zu verbessern. Kalzium stabilisiert u. a. die Zellwände. Da Knochen sowie Teile der Haut und der Blutgefäße vom Fasziengewebe erst zu einer Einheit zusammengefasst werden, wirkt sich ein Kalziummangel meist auf zahlreiche Regionen im Körper aus. So kann er etwa zu Gefäßerweiterungen, Venenerkrankungen und Bandscheibenproblemen führen. Magnesium wiederum ist ein fester Bestandteil des Gewebes. Bei der Versorgung mit schlechtem Mineralwasser schwemmt der Körper möglicherweise weitere Mineralstoffe aus und gerät so in eine Mineralunterversorgung. Die Folge: ein schlechtes Fasziengewebe. Zu einer natürlichen, ausgewogenen Ernährung, die die Faszien stärkt, gehört also auch die reichliche Aufnahme von hochwertigem Wasser. Wählen Sie beim nächsten Einkauf drei bis vier verschiedene Mineralwässer, medium oder still, aus und testen Sie, welches Wasser Ihnen am besten schmeckt. Notieren Sie sich anschließend, wie in der Tabelle oben, den jeweiligen Anteil an Magnesium und Kalzium. Vergleichen Sie den Mineralstoffgehalt und entscheiden Sie sich dann für die Sorte mit dem besten Geschmack und dem höchsten Anteil an Magnesium und Kalzium. Ideal ist ein Verhältnis von 1:2 –doppelt so viel Kalzium wie Magnesium –, aber auch ein Verhältnis von 1:4 ist akzeptabel. Das im Mineralwasser enthaltene Magnesium kann der Körper deutlich besser verwerten, wenn Sie dazu etwas Obst wie z. B. eine Banane, eine Kiwi oder einen Apfel essen. Dabei nehmen Sie gleichzeitig auch ausreichend Kalium auf; dieser Mineralstoff ist für die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, eine optimale Nervenversorgung und die Regulierung des Wasserhaushalts unverzichtbar.

Zellulite und Faszien

body care - female buttocks with and without celluliteZellulite und Faszien

Bei der Zellulite –nicht zu verwechseln mit der Zellulitis, einer Entzündung des Unterhautfettgewebes –handelt es sich um eine nicht krankhafte Veränderung des Gewebes, die sich durch unschöne Dellen auf der Haut bemerkbar macht. Die Dellen erinnern an die Schale einer Orange, weshalb auch immer wieder von Orangenhaut gesprochen wird. Sie bilden sich, wenn Abfallprodukte des Stoffwechsels nur ungenügend oder gar nicht mehr aus dem Bindegewebe abtransportiert werden –der gleiche Grund, warum auch unsere Faszien an Elastizität verlieren. So kann man sagen, dass das, was den Faszien hilft, auch bei Zellulite hilft –regelmäßige Bewegung, am besten eine Kombination aus Ausdauer-, Kraft-und Faszientraining, eine abwechslungsreiche Ernährung, bei der dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zugeführt werden und die auch dafür sorgt, dass kein Übergewicht entsteht, und eine ausreichende Wasserzufuhr. Äußerliche Anwendungen allein, etwa von Cremes oder Salben, helfen hier wenig oder garnicht, da die Hautveränderung hauptsächlich in den unteren, tieferen Hautschichten stattfindet. Bewährt hat aus sich meiner Erfahrung  eine konsequente Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers,  bei regelmäßiger Anwendung beispielsweise Salz-und Algenbäder; sie wirken sich sehr positiv auf den Fettstoffwechsel aus und unterstützen die optimale Versorgung des Bindegewebes.

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Faszination Faszien

DAUERHAFTER STRESS UND BEWEGUNGSMANGEL LASSEN DIE FASZIEN VERKLEBEN

Fascie1Die Lebendigkeit und Ansprechbarkeit faszialen Körpergewebes entdeckte Schleip, als er bei seinen Forschungen feststellte, dass Faszien sich bei Stress zusammenziehen. Dauerhafter Stress oder zu starke und ungünstige körperliche Belastungen durch langes sitzen oder permanenter Smartphone-Haltung führen zur Verhärtung und Verfilzung von Faszienzügen. Dies hat den folgenden Hintergrund: Durch die Faszien fließen Lymphgefäße, die u.a. den Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen transportieren. Durch Muskelverspannungen, Stress und Bewegungsmangel kann es zu einem Lymphstau kommen, das Fibrinogen wird zu Fibrin, einem „Klebstoff“ abgebaut, der das umliegende Fasziengewebe verklebt. Das Resultat: Die betroffene Muskulatur verliert an Flexibilität und Bewegungsfähigkeit, es kommt zu Nervenquetschungen im verklebten Gewebebereiche und es drohen langfristig Verspannungen, Schmerzen oder auch chronischen Rückenbeschwerden.

Doch Faszien sind ansprechbar, beeinflussbar und trainierbar. Und mit den richtigen Methoden und gezieltem Training wirksam angesprochen können wir unser fasziales Gewebe lebenslang stark und fit machen. Nicht zu vergessen Faszientraining hat ein enorm positiven Effekt auf das Bindegewege und somit können die Faszien das gesamte Aussehen unseres Körpers positiv beeinflusst.

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Faszientraining – Die Fitness-Wunderwaffe

DIE FASZIEN WURDEN IN WISSENSCHAFT UND THERAPIE LANGE ZEIT IGNORIERT. WELCH FASZINIERENDES, ÜBERAUS LEBENDIGES NETZWERK UNSEREN KÖRPER DURCHZIEHT, RÜCKT NUN AUCH ZUNEHMEND BEI UNS INS BEWUSSTSEIN.

 

IMG_7657Rückenschmerzen, vor allem im Bereich der Brust-und Lendenwirbelsäule, machen einem Drittel der Deutschen zu schaffen. Die Ursachen zu finden und damit den Weg zur richtigen Behandlung zu finden erweist sich nicht nur für uns immer wieder als sehr schwierig. Selbst  Ärzte, Therapeuten und auch Wissenschaftler scheitern immer noch daran. Die meisten Schmerzfälle bleiben aus diesen Gründen bisher ungeklärt und konnten nicht eindeutig den »üblichen Verdächtigen« zugeordnet werden, wie etwa Bandscheibenproblemen, Wirbelblockaden, eingeklemmten Nerven, einer verkrampften, zu schwachen oder einseitig belasteten Muskulatur oder einem psychosomatischen Hintergrund, etwa chronischem Stress. Ins Blickfeld der Ursachenforschung ist nun ein neuer Faktor gerückt. Lange betrachte man die Faszien als unbelebtes körperliches Füllmaterial. Doch inzwischen findet nicht nur bei uns sondern in der Wissenschaft und Sporttherapie ein Umdenken statt. 

Zu den Faszien zählen alle kollagenen und fasrigen Bindegewebe das Körpers. Unter anderen sind dies die Hüllen für unsere Knochen, Muskeln und innere Organe. Diese Gewebeschichten verleihen dem Körper seine innere Struktur und seine äußere Form.

Sie umhüllen, stützen und verbinden alle seine Teile, auch so feine Strukturen wie die Nerven, die Blutgefäße, das Gehirn, die Augen, jede Körperzelle und jeden Bestandteil der Körperzellen.

Jochen Grosse

Fitness & Vital Coach